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Schließzylinder



Ein Schließzylinder ist der mittels eines Schlüssels zu betätigende Teil des Zylinderschlosses, und besteht meist aus einem Gehäuse und einem drehbaren Zylinderkern. Es gibt verschiedene Bauformen wie Profilzylinder, Rundzylinder, Ovalzylinder u.v.m. Halbzylinder sind nur von einer Seite schließbar, Doppelzylinder von beiden; Knaufzylinder sind auf einer Seite mit einem Schlüssel, auf der anderen mit einem fest montierten drehbaren Knauf zu betätigen.

Bereits am 29. Januar 1861 meldete der Amerikaner Linus Yale ein Rundzylinderschloss mit 4 Stiftzuhaltungen unter der Nr. 31278 zum Patent an, am 27. Juni 1865 folgte dann sein Patent 48475 eines Rundzylinders mit 5 Stiftzuhaltungen.

Am 25. Oktober 1928 erteilte das Reichspatentamt mit Urkunde Nr. 468260 das Patent für den Profilzylinder. Entwickelt wurde der Profilzylinder 1924 von Sylvester Wöhrle, Ingenieur bei der "ZEISS IKON"-Tochter Hahn AG für Optik und Mechanik.

Standardisiert werden die Schließzylinder in DIN EN 1303 „Schließzylinder für Schlösser“ und DIN 18252 „Profilzylinder für Türschlösser“.

Der Schließzylinder ist heutzutage das Kernstück der Sicherheit von Schloss und Tür. Der Schlüssel trägt mechanische (heute auch elektronische) Codierungen in Form von Einschnitten (und/oder Bohrmulden) und seines Profils.

Im Schließzylinder werden diese Codierungen abgetastet. Stimmen das Profil des Schlüssels und die Profilierung des Schließzylinders überein, kann der Schlüssel eingeführt werden. Passen außerdem die Einschnitte des Schlüssels, ordnen sich die Stifte im Schließzylinder so, dass der Kern gedreht werden kann – es wird (auf-)geschlossen.